Rabryka → Geschichte

Chronik vom Aufbruch auf dem Weg zur RABRYKA und dem Zentrum für Jugend- und Soziokultur

geschrieben von Mario Pannewig

2011

 

Wie alles began...

11. Oktober 2011 - DER ERSTE KONTAKT MIT HERRN WIELER
Durch Ingos Kontakte, erhielten die jungen Menschen Max, Ernie und Panne die Möglichkeit, mit Jugend-Bürgermeister Herrn Dr. Michael Wieler zu sprechen, dieser erzählte, dass in seiner 3 jährigen Amtszeit, kein Jugendlicher auf ihn zu kam, um ihm die Situation der jungen Leute zu schildern. Die Fünf sprachen über die momentane Situation, über die bestehenden Einrichtungen (z.B. das BASTA, die  MAUS, das  NOSTROMO), Einrichtung der Sozialen-Jugendarbeit (z.B. die CATEE, das DOMIZIEL oder das EFFI) und deren gute Arbeit. Man hatte aber leider seit Jahren das Gefühl, dass der Stadt diese Einrichtungen nicht nur egal, sondern dass eher Einwände gegen diese bestehen. Es ist das normale Denken junger Görlitzer, in ihrer Stadt nicht gewollt zu sein. Es fehlt nicht nur an Arbeit, sondern auch ein breites Angebot, gerade für etwas ältere, nachmittags und in der Woche. Das bisschen was da ist, ist gut, aber zu wenig. Herr Dr. Wieler fügte ein, dass es einige  Einrichtungen im Sozialen Bereich gibt, aber außerhalb der Sozialen-Jugendarbeit nur wenige  Angebote bestehen. Er gab den vier Leuten die Aufgabe, Vorstellungen, Ideen und Wünsche der Görlitzer Jugend zu sammeln, aufzuschreiben und bei einem nächsten Treffen vorzustellen.

24. Oktober 2011 - DER AUFBRUCH FORMIERT SICH 
Wir fingen an mit jungen Menschen zu reden und haben Zettel mit Infos und E-Mail Adressen in der gesamten Stadt verteilt und aufgehangen. Um schneller eine große und breite Masse zu erreichen, gründeten wir die Facebookgruppe: „AUFBRUCH DER GÖRLITZER JUGEND“. Die Mitgliederzahl kam innerhalb von 2 Wochen auf über 300 junge Menschen. Das Alter, soziale Schicht oder Meinung spielten dabei keine Rolle. Alle hatten das gleiche Gefühl, dass es in dieser Stadt an vielseitigen Angeboten fehlt. Leider glaubte kaum jemand, dass es die Stadt wirklich interessieren könnte. Gerade Menschen die sich in vorhandenen Vereinen einbrachten, hatten die vergangene Stadtpolitik im Hinterkopf. Trotzdem kamen auch viele Vorschläge und Ideen zustande.

09. November 2011 - DIE IDEE EINES JUGENDZENTRUMS IST GEBOREN
Beim 2. Treffen mit Jugend-Bürgermeister Herrn Dr. Michael Wieler waren wir dann schon zwei mehr. Neu im Bunde war Merki vom SECOND ATTEMPT e.V., einem Verein, der sich schon seit langem mit der Arbeit junger Menschen auseinander setzt, z.B. auf dem FOKUS FESTIVAL. Herr Dr. Wieler war von der Anzahl der Mitglieder der Facebookgruppe überrascht. Natürlich gaben wir ihm auch zu verstehen, dass wir auch außerhalb des Internets mit vielen Menschen geredet haben. Junge Leute haben Vorschläge eingebracht und wir haben sie gesammelt und daraus eine Liste erstellt. Wir übergaben ihm diese und ein Großteil war der Überzeugung, dass in Görlitz irgendetwas fehlt. Wir fingen an, die einzelnen Ideen und Visionen zusammen zu fügen, zu besprechen und uns über die Umsetzung Gedanken zu machen. Wir, die fünf Aufgebrochenen und der Jugend-Bürgermeister, kamen zu dem Entschluss, dass es sich um ein großes, zentrumnahes Gebäude handeln soll, mit ausreichend Außengelände. Im Haus sollte es viele Proberäume für junge Bands, Möglichkeiten für Workshop-Angebote, musikalische Förderprogramme und einen Treffpunkt mit Kicker, Billard, Darts und Barbetrieb geben. Außerdem sollte es auch ein Ort für größere Konzerte und Veranstaltungen sein. Im Außengelände würde es sportliche Möglichkeiten, wie z.B. Basketball, Tischtennis und den Platz für gemütliche Lagerfeuerabende, bieten. Das Hauptziel dieses Hauses soll es sein, dass Angebot für die Görlitzer Jugend und jungen Erwachsenen zu bereichern und zu ergänzen. Insbesondere geht es darum, dass das Haus auch in der Woche am Nachmittag geöffnet ist und dadurch ein Treffpunkt für viele junge Menschen entsteht! Die nächste Aufgabe der Sechs soll es sein, ein geeignetes Gebäude zu finden. 

14. November 2011 - DAS 1. NETZWERKTREFFEN:
Die Suche nach einem Gebäude für dieses Projekt begann wieder bei unserer Facebookgruppe. Vorschläge gab es viele, aber so richtig geeignet war von denen leider keiner. Zu klein, zu viele Nachbarn, zu weit weg vom Zentrum. Ein weiteres Problem sah man in der Kommunikation zu den anderen, schon seit Jahren aktiven Vereinen. Wir wollten als Ergänzung zu den bereits bestehenden Jugendeinrichtungen auftreten und sie nicht ersetzen. „Die Stadt ist leer genug  und bietet genügend Platz für neue Ideen!“. Wir fanden es wichtig, dass es zu einem Treffen mit den Görlitzer Jugend-Vereinen kommt und organisierten dies auch prompt. Ingo ist Mitglied im Jugendclub BASTA, wodurch der Ort schnell gefunden war. Jeder einzelne der fünf Aufgebrochenen, der Mitglieder der anderen Vereine kannte, lud diese persönlich zu der Veranstaltung „Netzwerktreffen“ ein. Da die„AUFBRUCH DER GÖRLITZER JUGEND“-Geschichte in aller Munde war, musste man die Details nicht noch einmal erklären. Und so fand das Treffen schließlich statt. Es kamen: dasBASTA, die HOSPI 30, das KÜHLHAUS, das NOSTROMO, der CVJM, der Studenten ClubMAUS und das Wächterhaus STILLE  POST. Das Interessante war, dass man einige der Einrichtungen nicht kannte und dass es so ein Treffen dieser Form noch nie gegeben hatte. Nach dem gegenseitigen Vorstellen war die Diskussion groß. Nicht jeder konnte und wollte überzeugt werden. Es herrschte die vereinzelte Meinung, dass in Görlitz ein Jugendzentrum nicht benötigt wird. Man verwies auf seine eigenen Projekte und war davon überzeugt, dass es zum Scheitern verurteilt sei oder dass dadurch die anderen Clubs verdrängt würden. Es kamen aber auch viele positive Dinge beim Treffen zustande, z.B. der Wunsch nach regelmäßigen Treffen, Koordination von Kompetenzen und gemeinsame Veranstaltungen.

2012

 

05. Januar 2012 - DAS 2. NETZWERKTREFFEN:
Beim zweiten Netzwerktreffen in der MAUS vergrößerte sich die Runde. Neu waren Vereine GÖRLITZ 21ADRENALIN e. V.,  MEETING POINT MUSIK MESSIAEN, das BOHNE HAUS, die MOKJA (Mobile Kinder- & Jugendarbeit) und der JUGENDRING OBERLAUSITZ. Thema Nummer Eins war das Jugendkultur Zentrum BASTA, welches durch eine Unterschriftensammlung der Anwohner und einen Zeitungsartikel am 22.11.2011 wegen Ruhestörung massiv unter Druck geraten war. Hinzu kam, dass der damalige Oberbürgermeister Joachim Paulick sich mit den Einwohnern, der Bauaufsicht, dem Jugendamt, dem  Ordnungsamt  und der Polizei getroffen hatte. Dazu wurden allerdings nicht der zuständige Jugend-Bürgermeister Herr Dr. Wieler und die Mitglieder vom Basta eingeladen. Dies hat aus unserer Sicht wieder mal bewiesen, dass man junge Görlitzer mit ihrer ehrenamtlichen und 17 Jahre andauernder Arbeit ausschließt und sie zusätzlich noch entmündigt und entwürdigt. „MAN WOLLTE  EIN ZEICHEN SETZEN“. Im Mittelpunkt sollte nicht der BASTA-Vorfall stehen, sondern Probleme junger Görlitzer im Allgemeinen. Dafür sollte die öffentliche Stadtratssitzung am 26.01.2012 genutzt werden.

26. Januar 2012 - FLASH THE MOB:
Durch Mundpropaganda und das  Anschreiben einzelner Mitglieder der Facebookgruppe „AUFBRUCH DER GÖRLITZER JUGEND“ versammelten sich ca. 120 junge Görlitzer auf der Rosenstraße. Es war von Studenten, Vertreter vieler Vereine und Initiativen bis hin zu jungen Schülern alles vertreten. Um 16 Uhr ging es los. Mit verklebtem Mund und einen Zettel mit der Aufschrift „NOCH SIND WIR DA!“ ging es in Richtung Rathaus. Die Spannung auf dem Weg zum Saal der Stadtratssitzung war unbeschreiblich. Der Zeitpunkt war perfekt. Die Sitzung hatte noch nicht begonnen, aber der Stadtrat selbst war schon vollständig anwesend. Die Tür ging auf und die jungen Menschen nahmen teilweise auf den Sitzen der Stadträte Platz. Es setze sich sogar jemand auf den Platz vom Herrn Oberbürgermeister. Statt die jungen Menschen zu begrüßen, drohte OB Joachim Paulick sofort damit, den Saal räumen zulassen. Ein anderer Stadtratsvertreter sagte, dass er sich freue zu sehen, dass es noch so viele junge Görlitzer gibt. Unter den Beifall des gesamten Stadtrats verließen die 120 jungen Menschen nach 5 Minuten den Saal. Einzig und allein der Oberbürgermeister Paulick ließ die Polizei rufen. Diese wartete mit der Kontrolle von Personalien auf die Menge.  
Das daraus resultierende Echo war groß. ERTV strahlte die Stadtratssitzung live im Fernsehen und im Internet aus. Bereits eine Stunde nach dem Flashmob, diskutierte der Stadtrat darüber. Auch die Zeitung und das Radio berichteten darüber. Sowohl der Flashmob als auch das Verhalten des OBs Joachim Paulick waren noch Wochen später Gesprächsthema Nummer 1 in Görlitz.

WIR HABEN EIN ZEICHEN GESETZT!

 

Flashmob Görlitz bei Stadtratsitzung am 26.01.2012

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2013


Aus dem Fokus geboren

Die Idee zum Jugend.Stadt.Labor RABRYKA entstand aus dem Creative Camp, das im Sommer 2013 in der alten Fabrikhalle - auf dem ehemaligen Waggonbaugelände Werk I stattgefunden hat. Mit Werkzeugen, Holz und anderen Materialien haben wir dort einen kreativen Ort geschaffen, in dem wir uns wohl gefühlt haben. Der Raum war erfüllt von Menschen, Gesprächen, Geräuschen von Werkzeugen, vom gemeinsamen Lernen und einer wirkungsvollen Stimmung… So haben wir uns ein Zentrum vorgestellt. Dafür entstand damals der Begriff RABRYKA. Der Name steht nicht für ein Gebäude sondern für eine Vision. Deshalb nennen wir diesen Ort und das, was wir hier machen, auch RABRYKA und verfolgen die ursprüngliche Vision weiter.

FOKUS+ 2013 * Dokumentation * z polskimi napisami

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Zusage? Check!

Das Creative Camp hat uns Lust gemacht, einen eigenen Raum zu gestalten, in dem wir über die Stadt sprechen und experimentieren können. So haben wir entschieden, zusammen mit dem Second Attempt e.V. einen Antrag zu stellen und ein Modellprojekt für das Jugend.Stadt.Labor durchzuführen. Es hat geklappt! Im Dezember bekamen wir die Zusage als eines von 8 Modellvorhaben deutschlandweit! Wir waren mächtig stolz, dass wir aus den über 100 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt worden. Durch die Förderung können wir die nächsten zweieinhalb Jahre unsere Vision weiterentwickeln und in die Tat umsetzen. Wir erforschen, wie wir Görlitz und unsere Heimat verändern können. Wir forschen aktiv! 

Nach der Zusage begannen wir mit der Suche nach einem passenden Ort. Unsere Grundidee war es, eine Containerstadt direkt vor dem Werk I aufzubauen. Leider scheiterten unsere Bemühungen ... doch dann fiel unser Blick auf die Energiefabrik zu Görlitz (ehemals alte Hefefabrik), die schon 2013 von der studentisch organisierten Kunstausstellung "Zukunftsvisionen" mit Kunst und Kultur belebt wurde. Der Besitzer Herr Icking war begeistert von unserer Idee! 

Zukunftsvisionen 2013

Wiederblebung der Energiefabrik durch Kunst, Tanz, Konzerte und Workshops.

2014


Aufbau der Basisstation

Im Februar begannen wir, uns mit dem Gelände der Energiefabrik vertraut zu machen. Mit einer Kick-Off-Woche traten wir erstmalig in die Öffentlichkeit. Durch Aktionen, wie der Präsentation des Projektes, einem Filmabend, einer Küche für alle, Vorträgen, Führungen, einer Ausstellung und eines gemeinsamen Picknicks mit Musik wurden Interessierte auf das Gelände und das Projekt aufmerksam. Die Veranstaltungsreihe diente außerdem als Startschuss für die zukünftige Arbeit in den neuen Räumen und auf dem Außengelände. 

Der Schwerpunkt des Jahres 2014 lag im Aufbau der Infrastruktur und der Basistation. In wöchentlichen Arbeitseinsätzen rissen wir Wände ein, verlegten Böden, stellten Regale auf und bauten Möbel. So entstand eine temporär nutzbare Kreativ-Werkstatt, Büroräume mit einer Teeküche und einem Meetingbereich. Auch das Außengelände befreiten wir von Altlasten und machten es für das Fokus Camp nutzbar. Im Sommer zogen wir dann in unsere neuen Räumlichkeiten um. 

Kick Off und Aufbau der Basisstation

Wände einreißen, Boden verlegen, informieren! 

Bewährungsprobe beim Fokus Festival

Die erste Bewährungsprobe stellte das fokus camp und das anschließende Fokus Festival dar. Während des Camps nahmen ca. 30 polnische und deutsche Jugendliche an 3 Workshops zu den Themen Auto-Upcycling, Urban Gardening und Möbelbau teil.  

Anschließend lockte das Fokus Festival mehr als 2.000 Menschen zur Energiefabrik. Über 50 Vereine und Initiativen mit knapp 300 Akteuren aus der gesamten Region beiderseits der Neiße gestalteten dabei gemeinsam ein buntes und abwechslungsreiches Festivalprogramm mit junger Kunst und Kultur, kreativen Workshops, Kino und Theater, Aktionen zum Mitmachen und Musik.

FOKUS 2014 - CAMP & FESTIVAL - DOKUMENTATION

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2015


Start der Impulsprojekte

Nach dem der ganze Trubel vorüber war, stellten wir uns die Frage, wie wir zukünftig mit dem Gelände umgehen möchten und welche Themen uns wichtig sind. Wir stellten schnell fest, dass wir diese riesige Fabrik nicht alleine wieder zum Leben erwachen lassen können. RABRYKA soll zukünftig eine Plattform sein, in der jeder seine Ideen und Impulse für das Zentrum für Jugend- und Soziokultur, für das Gelände der Energiefabrik und den Stadtraum Görlitz/Zgorzelec einbringen und verwirklichen kann. 

Dazu soll es jedem mit Hilfe der Impulsprojekte möglich sein, auf die Räumlichkeiten, das Werkzeug, das Netzwerk, das Know-How der Kerngruppe und auf die finanziellen Mittel des Projektes zurückzugreifen. 

Ende Februar, ein Jahr nach unserem Kick-Off, traten wir wieder mit der Veranstaltung AUF.STADT in die Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt des Wochenendes stand die Entwicklung von neuen und die Beratung von schon bestehenden Ideen. Umrahmt wurde der Kreativ-Workshop durch einen Chill-Out Abend und ein Konzert. 

1. AUF.STADT!

Bilder vom Konzert, dem Chill-Out Abend, dem Kreativ-Workshop und dem offenem Plenum

Die ersten zwei Impulsprojekte können starten!!!

Am 22. März wurde beim ersten Offenen Plenum über die eingereichten Impulsprojektideen entschieden. Die Teams TON.LABOR und BOULDERWAND konnten das Plenum von ihrer Idee überzeugen und knackten die 25%-Hürde.

1. offenes Plenum

1. offenes Plenum
1. offenes Plenum
1. offenes Plenum
1. offenes Plenum
1. offenes Plenum
1. offenes Plenum

AUF.WERK.STADT!

Am 18. April eröffneten wir für euch eine permanente Kreativ-Werkstatt. Wir stellten euch vor wie ihr das gute Stück in Zukunft für eure eigenen kleinen bzw. großen Bau- und Bastelprojekte nutzen könnt. Während des Holzbautages konntet ihr euch anschließend hilfreiche Tipps vom Fachmann holen, eigene Möbel bauen oder Kaputte reparieren. Am Abend war euer musikalisches Können bei der offenen Jamsession gefragt!

Am Sonntag beim 2. Offenen Plenum wurden der Jugend.Kultur.Blog und das Urban Gardening Projekt bewilligt und konnten in die Umsetzung starten.

AUF.WERK.STADT

Eröffnung Kreativ-Werkstatt
Eröffnung Kreativ-Werkstatt
Offenes Plenum
eröfnung
eröfnung

"Die Stadt der Teilhabe" - Workcamp Jugend.Stadt.Labor

Wir, als eines von acht Jugend.Stadt.Laboren aus ganz Deutschland, waren vom 8. – 9. Mai Gastgeber des Jugend.Stadt.Labor Workcamps. Dabei ging es vor allem darum sich auszutauschen, die vergangen Monate zu reflektieren und unter der Thematik "Die Stadt der Teilhabe" zu diskutieren. Wir freuten uns  anderen Modellvorhaben, Vertreter des BMUB sowie des BBSR und Urban Catalyst Studio bei uns zu Gast zu haben und uns mit ihnen über Themen wie "Jugend.Stadt.Labore als Instrument der Teilhabe an der Stadtentwicklung" intensiv auszutauschen.

3. Offenes Plenum und noch zwei Impulsprojekt

30 junge Menschen im Sonnenschein und viele Neuigkeiten hielt das 3. Offene Plenum im Juni bereit.

Ein kurzer Blick zurück – ein paar Neuigkeiten über ein neues Konzept zur längerfristigen Wiederbelebung des Geländes, viele produktive Arbeitseinsätze im Projekt URBAN GARDENING und an der BOULDERWAND, den Aus- und Umbau des TON.LABORs sowie den Aufbau der Website für den JUGEND.KULTUR.BLOG KANAPA.

Danach ein langer Blick in die Zukunft -  2 neue Impulsprojekte, die sich unter dem Dach der „RABRYKA“ einreihen. Das REPAIR-CAFÉ, welches zum Reparieren kaputter Dinge befähigen und animieren möchte und das Projekt KoLABORacja, welches einen Co-Working-Space bzw. eine Denkwerkstatt in den Räumlichkeiten der ehemaligen „Görlitzer Räumen“ in der Hospitalstraße 29 bieten möchte.

3. Offenes Plenum

3.offenes Plenum
3.offenes Plenum
3.offenes Plenum
3.offenes Plenum
3.offenes Plenum
3.offenes Plenum

Werk.Stadt.Garten

7 Wochen – 7 Workshops – 7 Events – 2 Sprachen – 50 Workshopteilnehmer – 660 Gäste – beschreibt kurz und knapp den Werk.Stadt.Garten 2015 in Zahlen. Vom 19. Juli bis zum 22. August öffneten wir unsere Türen für junge Menschen, um ihnen einen Raum zu geben, sich auszuleben. Es wurde gehämmert, geschraubt, jongliert, gezeichnet, getextet und gegärtnert. Workshops wie Möbelbau, Feuerkunst, Comic.Stencil.Stories, Poetry Slam, Urban Gardening, Graffiti, Longboardbau und Gebärdensprache ließen genügend Platz, um an einem der kreativsten Orte von Görlitz zu entspannen, neue Menschen kennenzulernen und eigene Ideen umzusetzen. Neben den vielen Workshops, verzauberten uns Bands wie „Geronimo“ und "Walls & Birds“ in lauschige Sommerabenden, waren wir beeindruckt von der Emotionalität sowie Ausdrucksstärke der Texte des Poetry Slams und überwältigt von der Kreativität und den Geschmacksexplosionen auf dem Designer- und Foodmarkt.

TEASER WERK.STADT.GARTEN

ZURÜCK 7. JUL

WSG 2015
WSG 2015
WSG 2015
WSG 2015
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4. offenes Plenum und ... noch ein weiteres Impulsprojekt

Mit den schon bewilligten I-projekten geht es vorwärts und es bleibt spannend was noch alles entstehen wird. Doch damit nicht genug ... Ganz überrascht waren wir nach dem letzten offenen Plenum, als uns bewusst wurde, dass wir nur noch finanzielle Mittel für einen Antrag zur Verfügung stehen haben. Insgesamt konnten wir schon ca. 13.000€ an sechs Projekte verteilen. Für den letzten Antrag standen nun drei Projekte zur Wahl. So könnte ein MakerSpace auf dem Gelände der Energiefabrik aufgebaut werden, ein Mobiles-Kino könnte zukünftig die Kulturlandschaft von Görlitz bereichern oder die Mittel werden in die Entwicklung eines alternativen Stadtplans der Soziokultur in Görlitz fließen. Nach umfangreicher Abstimmung fiel die Wahl mit 44% auf das Projekt MOBILES KINO und wir sind froh ein weiteres wunderbares Projekt in der RABRYKA begrüßen zu können.

4. offenes Plenum

4. offenes Plenum
4. offenes Plenum
4. offenes Plenum
4. offenes Plenum
4. offenes Plenum
4. offenes Plenum

Kantine meets Feuertonne #1

Obwohl es Anfang Oktober schon nicht mehr nach Sommer roch und auch die Temperaturen verrieten, dass der Herbst Einzug gehalten hatte, trotzten wir der kühlerwerden Jahreszeit mit einem neuen Raum, gemütlicher Atmosphäre, guten Gesprächen, Spielen und einer Feuertonne. Im Rahmen dieser gemeinsamen-dick-eingepackt-sein-Aktion entstanden eine Vielzahl an Ideen wie man die Alte Kantine wiederbeleben könnte. So z.B. die Einrichtungen eines Kickerkellers, über einen Konzertraum für Singer-/Songwriter bis hin zu einem Treffprunkt für Vereine, Vorträge und Diskussionen waren einige der Nutzungsvorstellungen des Raumes.

Kantine meets Feuertonne #1

Kantine meets Feuertonne
Kantine meets Feuertonne
Kantine meets Feuertonne
Kantine meets Feuertonne
Kantine meets Feuertonne

Lagerfeuer und Stockbrot #1

... oder mit anderem Namen „ Hallo Nachbarn“. Um eine gemütliche, vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen und Unsicherheiten der QuartiersbewohnerInnen dem Gelände gegenüber abzubauen, luden wir am 18. Oktober Familien und / oder (interessierte) Junggebliebene zu einem entspannten Nachmittag mit Lagerfeuer, Stockbrot und warmen Getränken eingeladen.

Das schönste Feedback an diesem Tag war, dass die RABRYKA einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat und sich alle auf das nächste Wiederkommen freuen.

5. Offenes Plenum – das war 2015 und das wird 2016

Weihnachten und das Ende des Jahres standen schon ziemlich nah vor der Tür und es war Zeit einen Rückblick über das RABRYKA Jahr 2015 zu geben, mit den I-Projekten plauschen und einen Ausblick für das Jahr 2016 zu formulieren. Dabei wurden drei neue Impulse vorgestellt. Erstens das Space Lab als ein Raumlabor zur Durchführung wissenschaftlicher Experimente und Beobachtungen in der Schwerelosigkeit. Zweitens, der Umsonstladen, in dem Gegenstände angeboten werden, die von anderen nicht mehr benötigt werden, aber zu schade sind zum Wegwerfen sind und als Letztes ein frei zur Verfügung stehender Raum für Sportler und Tänzer.

5. offenes Plenum
5. offenes Plenum
5. offenes Plenum
5. offenes Plenum
5. offenes Plenum
5. offenes Plenum
5. offenes Plenum
5. offenes Plenum
5. offenes Plenum
5. offenes Plenum

2016

Eröffnung KoLABORacja

JUHU! Der Co-Working Space KoLABORacja wurde feierliche mit Projektvorstellung, Sektempfang und musikalischer Umrahmung am 30. Januar eröffnet und geht nun als neugegründeter Verein in den regelmäßigen Betrieb über.

Eröffnung Kolaboracja
Eröffnung Kolaboracja
Eröffnung Kolaboracja

Stay tuned, Folks
Wir sitzen dran.