06.08. - 08.08.2021
16:00 - 14:00 Uhr
Tanztheater-Workshop OK BOOMER

“Erst die Arbeit, dann das Vergnügen”, sagten meine Eltern. Man muss also viel Arbeiten, um sich den Spaß zu verdienen. Schneller, schneller - ich will Spaß. Doch der Spaß kommt nicht. Dafür gibt es immer noch mehr Arbeit. Schneller, und immer noch schneller. Wo ist die versprochene Freizeit? Wo sind die Freude und Freiheit? Ok Boomer, es reicht jetzt. 


ZUM WORKSHOP

In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Ania Pabiś bietet der Second Attempt e. V. einen Tanztheater-Workshop zum Thema Generationenkonflikt an. Während des Trainings beschäftigen sich die Teilnehmer:innen in verschiedenen Übungen mit der Körperspannung, die von früheren Generation übertragen wurde. Gemeinsam mit der Workshopleiterin werden die Teilnehmer:innen beobachten, wie diese Spannung einen Einfluss auf den Alltag hat. Wie kann man diese im Tanz ausdrücken?

Tanztheater experimentiert mit Bewegungselementen und sucht nach genreübergreifenden neuen Formen der tänzerischen Darstellung mit theatralischer Dramaturgie. In den Workshops liegt der Fokus auf Butoh („walking is a dance“). Dieser Ausdruckstanz aus Japan ist inspiriert von allen Bewegungen, welche nicht als Tanz definiert werden können, aber während der Praxis zum Tanz werden. 


TERMINE

Der Workshop wird an drei Terminen angeboten, damit wir in kleinen Gruppen intensiv arbeiten können.
Zur Auswahl stehen:

Freitag, 6.8. |16-20 Uhr | InsTanzstudio, Hospitalstr. 4
Samstag, 7.8. | 10-14 Uhr | InsTanzstudio, Hospitalstr. 4
Sonntag, 8.8. |10-14 Uhr | InsTanzstudio, Hospitalstr. 4


ANMELDUNG

Anmeldung bitte über folgenden Link: https://podio.com/webforms/26452998/2002145

Bitte bei der Anmeldung den Wunschtermin angeben.

Die Teilnahme ist kostenlos.


ZUR WORKSHOPLEITERIN

Ania Pabiś, lebt und arbeitet in Leipzig. Sie studierte Kamera an Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater in Łódź. In Berlin bildete sie sich u. a. zu Jazz-Tanztheater, Zeitgenössischen Tanz und Butoh weiter. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen wie dem autobiografischen Gedächtnis, generationenübergreifende Traumata sowie der Wahrnehmung von Zeit und Ort. Zu ihren Arbeitsmethoden gehören künstlerische Recherche, kreatives Experimentieren und Community Partizipation. Ihre Werken bestehen aus Fotografie, Video Kunst, Raum Installationen und Performance. www.aniapabis.com