28.08. - 02.09.2020
02:00 - 02:00 Uhr
Mitgebracht. Politische Radreise

Im Rahmen der politischen Radreise - Auf der Suche nach dem gemeinsamen guten Leben des "Riesa Efau" Dresden besuchen uns die Teilnehmenden für eine Führung über das Gelände. Im Blick haben wir dabei vor allem die Entstehungsgeschichte der RABRYKA und die Projekte, die sich mit Postwachstum, Gemeinwohl- und kollaborativer Ökonomie befassen wie der Stadtteilgarten, das Reparatur-Kaffee, der Umsonstladen, die Food-Sharing Initiative und das Gründungslabor Ahoj. 

Mehr zur Radreise: 

Visionen sind der Motor für Entwicklung. Je bedrohlicher globale und politische Entwicklungen eingeschätzt werden, desto größer scheint das Interesse an alternativen Gesellschaftsmodellen. Dazu gehören Konzepte wie Gemeinwohlökonomie und die Frage nach dem guten Leben. Gehen diese Ideen an der Realität vorbei? Wie funktioniert das mit dem guten Leben und wie viele sollen daran teilhaben? Wie definieren wir Gerechtigkeit und hört diese an nationalen Grenzen auf? Diese Fragen wollen wir am Beispiel der Oberlausitz diskutieren.
 
Diese erlebt bereits seit 1989 einen Strukturwandel. Von ausblutenden Regionen ist die Rede. Dennoch sind besonders hier viele Menschen aktiv und versuchen sich aufzumachen, um eigene Ziele im Einklang mit der Umgebung zu entwickeln. Mit der Frage danach, wie es weitergehen soll, was die Region ausmacht und wofür sie in Zukunft steht, beschäftigen sich Entwicklungsgesellschaften, „Raumpioniere“ und auch die Bewerbung der Region zur Kulturhauptstadt 2025 stand für die Frage: Wer sind wir und wo wollen wir hin?
Auf dieser politischen Radreise wollen wir Akteur*innen aus der Region und Menschen von außerhalb zusammenbringen. Denn, die Fragen, die sich die Lausitz stellt, sind übertragbar auf andere Regionen, auf andere ländliche Räume und auf die Frage, die wir uns alle stellen: Wie können wir Gesellschaft gemeinsam gut für alle gestalten? 

Mehr Informationen unter: https://riesa-efau.de/kalender/2020/08/28/mitgebracht-politische-radreise-3537/