04.11.2021
20:00 - 22:00 Uhr
Der Unsichtbare Apfel - Theaterstück

Auf der Suche nach Berührung und Kontakt mit der Welt begibt sich Igor in die Isolation.Er zieht sich zurück in ein Schneckenhaus, baut sich ein Apfelkerngehäuse und ist umgeben von sich. Ein freiwilliges Experiment, aber kein friedvoller Rückzug. Ein Experiment, welches sowohl mit Selbstaufgabe als aus Selbstbefreiung enden kann. Zwischen Chaos und Überforderung, Schuld und Vergebung findet Igor den Weg zu sich selbst und aus der Einsamkeit heraus. Igor muss sich mit dunklen Räumen, verschlossenen Türen und seltsamen Wesen konfrontieren.
Der Schauspieler, Musiker und Autor Robert Gwisdek beschreibt in seinem 2014 erschienenen Romandebüt „Der unsichtbare Apfel“ eine literarische Welt, die an Franz Kafka erinnert oder eine Heldenreise hinter den Spiegeln in Alice‘ Wunderland sein könnte.
100 Tage soll Igors Selbstisolation dauern, doch der Weg zurück ist steiniger als gedacht. Einsam und doch nicht allein begibt sich Martin Maecker in der Soloperformance auf die Spurensuche Igors und erkundet, ob die Selbstisolation zur Selbstaufgabe oder zur Selbstannahme führt.

Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt: 10€

Mit: Martin Maecker

Regie: Fanny Staffa

Bühne und Kostüm: Hannah Rolland

Musik: Matthias Krieg

Dramaturgie: Katrin Breschke


Auf Grundlage des Debütromans von Robert Gwisdek (bekannt auch von Käptn Peng und die Tentakel von Delphi) 

Aufführungsrechte bei Rowohlt Verlag GmbH, Hamburg

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturförderung der Stadt Erlangen und der Stadt Fürth